Pachtverträge für Vereine anpassen, Coworking-Konzept erstellen und Tourismus ausbauen

Mit drei Anträgen für die kommende Stadtverordnetenversammlung greife die SPD-Fraktion in Bad Hersfeld aktuelle und drängende Probleme auf. „Wir wollen erreichen, dass die Pachtverträge der Stadt mit den Vereinen die Voraussetzungen erfüllen, finanzielle Förderungen durch den Landessportbund und das Innen- bzw. Sportministerium zu erhalten. Das ist derzeit vereinzelt durch zu kurze Laufzeiten nicht gegeben und ein unhaltbarer Zustand, da die Vereine auf Förderung unverschuldet verzichten müssen und der Stadtsäckel damit völlig unnötig belastet wird. Mit anderen Worten: Wir zahlen mit eigenem Geld, welches wir auch durch Fördergeber erhalten würden – das kann nicht sein, deshalb muss das schnell korrigiert werden“, so SPD-Fraktionschef Karsten Vollmar. Die SPD habe das Thema bereits 2019 angesprochen, seitdem habe sich nichts getan, in den Vereinen warte man aber auf Antworten und Finanzierungszusagen für lange geplante Erneuerungen, Investitionen und Anschaffungen.

Außerdem wolle die SPD das Thema „Coworking-Space“ vorantreiben, welches überall auf der Agenda stehe und gerade durch Corona einen neuen Anschub erhalten habe. „Alternative Arbeits- und Wohnmodelle, gerade in Städten im ländlichen Raum, stellen eine neue Chance der Stadtentwicklung dar, die wir nutzen wollen“, so Gerhard Finke. Der SPD-Antrag sehe die Initiierung eines Konzeptes vor, welches auch in der Stadt oder auch den Stadtteilen solche Coworking-Plätze ermöglichen soll.

Der dritte Antrag beschäftigt sich unter dem Slogan „Kultur und Natur“ mit der besseren Ausweisung sowie der Vermarktung der Stadt als Tourismusmagnet. „Bad Hersfeld bietet unglaubliche Chancen, wenn wir für natur- und kulturinteressierte Menschen Wander-, Spazier-und Nordic-Walking-Wege sowie Mountain-und E-Bike-Touren unter dem Thema „Natur und Kultur“ anbieten. Wir wollen ein einheitliches Design der Wege und Touren und in die Planung sollen die Stadtteile und gegebenenfalls die Nachbargemeinden mit einbezogen werden“, so Amy Petzel und Dr. Thomas Handke abschließend.

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