Kliniklandschaft Hersfeld-Rotenburg gut aufgestellt – Mittendrin mit Martin Ködding

Zum zweiten Mal lud die SPD Bad Hersfeld zum Bürgerdialog „Mittendrin“ ins Buchcafè ein und wieder kamen viele Gäste, um sich aus erster Hand vom Geschäftsführer des Klinikums Hersfeld-Rotenburg, Herrn Martin Ködding, über die Kliniken im heimischen Landkreis zu informieren.
Und Martin Ködding hielt, was er versprach: Aktuelle Entwicklungen aber auch kritische Fragen nach Personal oder auch Kosten wurden eingehend erläutert. So konnte Ködding seinen Gästen klarmachen, dass das Klinikum in Bad Hersfeld ein Haus der Schwerpunkt – und Zentralversorgung sei. Mit der Übernahme des  HKZ Rotenburg in die Klinikum-Gesellschaft gehe man neue Wege. Hier wolle man mit der kardiopulmonalen Schwerpunktversorgung Spitzenmedizin weit über die Kreisgrenzen hinaus anbieten.

Das Klinikum sei einer der größten Arbeitgeber im Kreis mit circa 3100 Beschäftigten und gehöre zu den zehn größten Kliniken Hessens. Erfreulicherweise hätten alle Gesellschaften des Klinikum-Betriebes eine positive erste Quartalsbilanz 2017 vorgelegt. Durch den Zusammenschluss mit dem HKZ könne der heimische Klinik -Konzern durch günstige Landes- und Bundeskredite Investitionen in Höhe von circa 80 Millionen € in den nächsten Jahren vornehmen. Deutlich mehr als nur für das Klinikum in Bad Hersfeld vorgesehen war. Der Kreis-Haushalt werde dadurch in keiner Weise belastet.

SPD-Stadtverordneter Dr. Thomas Handke sagte, dass die Patienten die medizinischen Leistungen des Klinikums schätzen und loben würden. Die Patienten beklagten sich allerdings über die Situation im alten Bettenhaus. Er könne als Hausarzt diese Kritik der Menschen voll verstehen. Ködding erläuterte hierzu, dass man dies wisse, weshalb nächstes Jahr mit der Sanierung oder mit einem Neubau des alten Bettenhauses begonnen würde. Karsten Vollmar, SPD-Vorsitzender und Kreistagsmitglied, sagte abschließend, dass das Klinikum eine Säule des Wirtschafts -und Gesundheitsstandortes Bad Hersfeld sei. Die Stadt müsse sich – obwohl kein Träger der Klinikums – dieser Tatsache immer bewusst sein, damit Spitzen-Medizin auch weiter einen Platz in Stadt und Region habe.

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