Klimanotstand-Demo - KarstenVollmar auf Youtube

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Klimapolitik der SPD in Bad Hersfeld

Rede zur Klimapolitik und zum Beschluss der Ausrufung des Klimanotstandes in Bad Hersfeld des SPD-Vorsitzenden Karsten Vollmar anlässlich einer Klimademonstration im Juli 2020. Bad Hersfeld muss sich dem Thema stellen - deswegen unterstützen wir diese Initiative! Es handelt sich eben nicht um ideologisch gefärbte Symbolpolitik - nein: Der Klimawandel ist nicht zu leugnen und man muss ihn gerade vor Ort und in den Kommunen gestalten und angehen. Dafür stehen wir.

Meldungen

Hochtechnologie aus Bad Hersfeld für die Welt – Vollmar besucht Asteelflash

Viele wissen gar nicht, was sich in den unscheinbaren Hallen der von Konrad Zuse gebauten Fabrik im Industriegebiet verbirgt: Hier wird mitten in Bad Hersfeld modernste Elektronik gefertigt, die an Endkunden wie Porsche u. a. ausgeliefert wird. Mit rund 250 Arbeitsplätzen ist die Firma „Asteelflash“ vor Ort ein wichtiger Player, der sich auf die Bestückung von Leiterplatten spezialisiert hat, zudem wird dort im gewerblichen und kaufmännischen Bereich ausgebildet. So erhalten auch junge Schulabgänger eine gute Job- Perspektive. „Das sich Asteelflash als Speerspitze der technologischen Entwicklung auf dem Weltmarkt sieht, kann man nur unterstreichen“, so SPD-Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar. Man erwarte hier alleine am Standort Bad Hersfeld einen guten zweistelligen Millionen-Euro-Umsatz für dieses Jahr, Tendenz steigend. Die Asteelflash-Gruppe gehöre zu den führenden Unternehmen der EMS-Branche (Electronic Manufacturing Services), d. h. hier werden z. B. Bauteile für Blutzuckermessgeräte, Kartenlesegeräte oder auch Eletronikbauteile für namhafte deutsche Autohersteller entwickelt und gefertigt.

Energiequartier im Wevergelände – Bürger und Wirtschaft einbinden, lokale und regionale Wertschöpfung stärken

„Energie vor Ort gewinnen, lokales Kapital möglichst vor Ort halten und nicht ins Ausland abfließen lassen – das sollten wir angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen besser früher als später mit der Einrichtung von Energiequartieren tun“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar. Wärmepumpen und Nahwärmenetze werden bis 2050 den Markt beherrschen. Für eine Kommune wie Bad Hersfeld bietet es sich bspw. auf dem Gebiet der ehemaligen Weverfabrik an, den Grundstein für eine solche Energieanlagenkonzeption zu setzen, welche in der Regel mit Erdwärme und Wärmepumpen oder auch mittels Solarthermie und PV-Anlagen betrieben wird und die Energie an mehrere Abnehmer in der Stadt abgeben kann. Der Einsatz von Erdwärme ist hier im Kontext des Heilquellenschutzgebietes definitiv zu prüfen, die anderen Energiesysteme sind grundsätzlich jedoch einsetzbar und bereits heute marktfähig. So kann ein flächendeckendes und umweltschonendes Energiequartier aufgebaut werden. Die Chance auf die Einbindung und Versorgung privater Haushalte aber auch öffentlicher Gebäude wie etwa dem Klinikum, der Sparkasse, dem Amtsgericht, dem Landratsamt oder anderen Eigentümern in der Kernstadt ist dabei inbegriffen.  

Karsten Vollmar: Straßensanierung – Sauberkeit – ÖPNV: Das brennt den Menschen in Bad Hersfeld auf den Nägeln

Fast 15.000 Postkarten hat die Bad Hersfelder SPD vor Ostern in viele Briefkästen der Kreisstadt eingeworfen und damit nach 2015 und 2018 zum dritten Mal in dieser Form den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnet, direkte Rückmeldungen zur Stadtpolitik zu geben. „Die Resonanz auf die Aktion war enorm, viele Themen sind auf den Tisch gekommen. Drei Kernthemen haben sich eindeutig abgezeichnet und wurden immer wieder genannt: Erstens der schlechte Zustand der Straßen und Verbindungswege und der damit verbundene Wunsch, diese zu sanieren. Zweitens die oftmals festzustellende Vermüllung der Stadt, die Menschen wünschen sich mehr Sauberkeit. Und drittens die Anbindung und Fahrtzeiten des ÖPNV, der oftmals als zu wenig bürgerfreundlich empfunden werde. Wir haben zwar sicher nicht alle Briefkästen erreicht, und viele weitere Probleme wurden genannt – aber diese drei Punkte brennen den Menschen eindeutig auf den Nägeln“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar. „Die stadteigene Straßeninfrastruktur ist wie eine Visitenkarte – dazu gehören Straßen, Wege, Plätze und eben auch die Verbindungswege in einigen Bereichen der Kernstadt und der Stadtteile“, so Vollmar. Nach der überfälligen und gerechten Abschaffung der Straßenbeitragssatzung haben wir in den letzten Haushalten immer Mittel eingestellt und auch einige Teilstücke der Verbindungswege sowie Straßen wurden saniert. Wir müssen aber auch ehrlich erkennen: Das reicht nicht aus. Die Stadt wird sich Gedanken machen müssen, ob in jedem Falle die teure grundhafte Erneuerung notwendig ist – andere Gemeinden gehen hier schon lange andere Wege. „Wir müssen intelligente Finanzierungsmodelle finden, neben Investitionsprogrammen zum Ortsstraßenbau gehört die Kreditfinanzierung genauso dazu wie die Übernahme von Teilkosten durch das Land.“